{"id":48,"date":"2014-09-16T10:14:56","date_gmt":"2014-09-16T08:14:56","guid":{"rendered":"http:\/\/gatus-institut.de\/?p=48"},"modified":"2014-09-16T11:06:13","modified_gmt":"2014-09-16T09:06:13","slug":"augendiagnose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gatus-institut.de\/?p=48","title":{"rendered":"Augendiagnose"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-size: 14px; color: #3366ff;\"><span style=\"font-size: 18px;\">M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Augendiagnose<\/span><\/p>\n<p><center><em>Zwischen der klinischen und der naturheilkundlichen Diagnose liegt ein schier un\u00fcberbr\u00fcckbarer Graben. Die Kliniker halten es im Grunde f\u00fcr absolut unn\u00f6tig, neben der eigenen klinischen Diagnostik einen anderen Blickwinkel in das Krankheitsgeschehen ihrer Patienten zuzulassen. Alle Untersuchungsergebnisse m\u00fcssen wissenschaftlich sein, beliebig kontrollierbar und wiederholbar. Mit einem riesigen Arsenal hochtechnischer Ger\u00e4te erzielen die Mediziner immer exaktere Ergebnisse. F\u00fcr jede einzelne K\u00f6rperfunktion, f\u00fcr alle Bestandteile des Blutes wurden Normalwerte festgelegt. Die zul\u00e4ssigen Normbereiche f\u00fcr K\u00f6rpertemperatur, Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker und Puls sind Allgemeinwissen. Eine F\u00fclle weiterer Verfahren, wie EKG, EEG, Sonografie, Computertomografie (CT) u.v.m., dient heute der modernen Diagnosefindung. Aber im Kleinen reicht das noch nicht aus. Allergien, Rheuma, Verschlei\u00dferscheinungen, Asthma, Ischias, selbst Fu\u00dfpilz, all die psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, Migr\u00e4ne, Schuppenflechte, Neurodermitis und vieles andere mehr hat die klinische Medizin heute noch nicht richtig im Griff.<\/em><\/center>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich haben wir Augendiagnostiker auch keine Patentrezepte gegen diese Leiden. Aber unsere alternativen Untersuchungsmethoden und die sanften Verfahren erweitern das Spektrum. Im naturheilkundlichen Sinne wird nicht die Erkrankung selbst, sondern der Mensch in seiner Gesamt-heit behandelt und nat\u00fcrlich auch diagnostisch ergr\u00fcndet. Denn z.B. ein Schnupfen f\u00fchlt sich f\u00fcr jeden anders an (Niesen, wund machendes Sekret, Stockschnupfen, eitriges Sekret usw.), und hat sich gegebenenfalls unter unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedingungen eingestellt (kaltes Wetter, warmes Wetter, Zugluft, kalte F\u00fc\u00dfe, N\u00e4sse u.\u00e4.). Klinisch wird f\u00fcr diese unterschiedlichen Symptome kaum eine eindeutige Antwort zu finden sein, au\u00dfer das dies ein Schnupfen bzw. eine Erk\u00e4ltungserkrankung ist. Naturheilkundlich betrachtet l\u00e4sst sich der individuelle Krankheits-zustand eines Menschen genauer erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Dieser wird zun\u00e4chst von zwei wichtigen Faktoren gepr\u00e4gt: erstens ererbte Konstitution und zweitens durch erworbene Dispositionen. Genau wie wir geistige und k\u00fcnstlerische Veranlagungen von Eltern oder Gro\u00dfeltern bei uns finden k\u00f6nnen, so bekommen wir auch einen Teil der organischen St\u00e4rken oder Schw\u00e4chen genetisch vererbt.<\/p>\n<p>In der augendiagnostischen Konstitutionslehre k\u00f6nnen alle diese angeborenen Schw\u00e4chen erkannt und zugeordnet werden. In einzelnen Typengruppen werden markante und signifikante Zusam-menh\u00e4nge herausgestellt. Zus\u00e4tzlich kann sich die erworbene Disposition durch eine F\u00fclle verschie-dener Zeichen nachvollziehbar im Auge widerspiegeln. Die unterschiedlichen individuellen Krank-heitsverl\u00e4ufe lassen sich mit der Augendiagnose nicht nur hervorragend erkl\u00e4ren, sondern sogar recht genau vorherbestimmen. Dabei ist das Wort D i a g n o s e im Zusammenhang mit der Betrachtung des Augenvordergrundes eigentlich unangebracht:<\/p>\n<p>Eine Diagnose beinhaltet zweifelsfreie, beliebig wiederholbare Ergebnisse klinischer Untersu-chungen. Und eben genau das k\u00f6nnen wir im Auge nicht so nachvollziehen. Die Regenbogenhaut (der farbige Anteil des Auges) liefert grunds\u00e4tzlich keine objektivierbaren, messbaren oder wiederholbaren Ergebnisse. Nirgendwo k\u00f6nnen wir hierbei eine Messlatte anlegen oder einen vergleichenden Wert ermitteln. Im Auge l\u00e4sst sich kein Blutdruck messen, nicht die H\u00f6he der Blutfette ermitteln, die Gr\u00f6\u00dfe eines Tumors bestimmen oder gar die Gallensteine z\u00e4hlen. Es ist schlichtweg unseri\u00f6s, mit dem Blick durch das Irismikroskop Aussagen \u00fcber die Dauer und Schwere einer Erkrankung zu machen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Was kann also ein guter Augen\u201cdiagnostiker\u201c im Auge \u00fcberhaupt erkennen?<\/span><\/p>\n<p>An keiner Stelle, nicht mal bei den Fingerabdr\u00fccken unterscheiden sich die Menschen so sehr wie in ihren Augen. Man kann die Regenbogenhaut und die Sklera (Augenwei\u00df) vielleicht mit einem \u201eKunstwerk&#8220; vergleichen. Die starke Vergr\u00f6\u00dferung des Auges mittels Lupe, Mikroskop oder Foto erinnert sehr an eine Landkarte. Und so wie kein Landstrich dieser Erde einem anderen gleicht, so wenig stimmt das Auge mit einem anderen \u00fcberein. Der Wert und die Aussage eines Kunstwerkes k\u00f6nnen nicht durch wissenschaftliche Kriterien bestimmt werden. Sie werden interpretiert. Und diese Interpretationen sind sicherlich von Betrachter zu Betrachter etwas unterschiedlich.<\/p>\n<p>Genau das Gleiche finden wir bei der Augendiagnose. Sie ist eine rein interpretative, eben eine naturheilkundliche alternative Krankheitsschau. Sie spiegelt zwar auch den augenblicklichen Zustand im K\u00f6rper wieder, zeigt aber besonders die vererbten Veranlagungen und die erworbenen Belastungen. Wir bekommen hervorragende Informationen \u00fcber die Schwachstellen des Organis-mus, \u00fcber die Orte, an denen Stress oder Umweltgifte, seelischer Schmerz oder wiederkehrende Infektionen sich dauerhaft einnisten. Keine einzige klinische Untersuchung kann solche Aussagen erbringen. Denn das belastete oder gar gef\u00e4hrdete Organ zeichnet sich im Auge gut ab. Deshalb kann in der Iris z. B. ganz hervorragend das individuelle Infarktrisiko erkannt werden, und zwar bevor sich die ersten klinischen Krankheitszeichen einstellen. Diese Interpretation kann aus dem Auge entscheidend fr\u00fcher erbracht werden, bevor die aufwendigste schulmedizinische Untersuchung den ersten pathologischen Befund zeigt.<\/p>\n<p>Und zu diesem fr\u00fchen Zeitpunkt reichen im Regelfall die sanften naturheilkundlichen Medikamente und Methoden langfristig aus, vorzubeugen, die Schwachstelle des K\u00f6rpers zu kr\u00e4ftigen, um so die Entstehung einer schweren, dann h\u00e4ufig nicht mehr zu heilenden Erkrankung zu unterbinden oder m\u00f6glichst lange hinauszuschieben. Mit der Augendiagnose steht uns ein fantastisches Verfahren zur Verf\u00fcgung, womit man f\u00fcr jeden Menschen ganz individuell die beste Behandlungsform finden kann. F\u00fcr eine l\u00e4ngere Zeit eingenommene hom\u00f6opathische oder pflanzliche Mittel und \/oder eine regelm\u00e4\u00dfige naturheilkundliche Behandlung kann so die Gesundheit erhalten und die Entwicklung einer Erkrankung verhindern bzw. hinausz\u00f6gern.<\/p>\n<p>In meiner langj\u00e4hrigen Praxist\u00e4tigkeit sind mir viele Patienten begegnet, die an chronischen Krank-heitssymptomen litten, ohne dass ein Arzt daf\u00fcr eine medizinische fundierte Begr\u00fcndung finden konnte. Manchmal werden solche Patienten als Hypochonder, Simulanten oder als psychisch krank abgestempelt. Mit der Augendiagnose lassen sich die meisten F\u00e4lle der Ursachen f\u00fcr ein Unwohlsein oder Schmerzzustand \u00fcber das Erkennen der Schwachstellen im Organsystem erkennen. Oft liegt die Ursache erheblicher Befindlichkeitsst\u00f6rungen eben nicht am Ort ihrer Erscheinung, wie zum Beispiel bei der Migr\u00e4ne.<\/p>\n<p>Das Bem\u00fchen des Arztes besteht im Allgemeinen dann nur darin, die verf\u00fcgbaren Schmerzmittel der Reihe nach auszuprobieren, ungeachtet der zu erwartenden Nebenwirkungen. Die Augen-diagnose er\u00f6ffnet die hervorragende M\u00f6glichkeit, den eigentlichen Entstehungsort dieser Schmerz-attacken zu erkennen. Es k\u00f6nnen in diesem Beispiel die Nieren sein, die Leber, der Darm die Bauch-speicheldr\u00fcse oder das Hormonsystem, die alle als Verursacher der anfallsweisen, krampfhaften, extrem schmerzhaften Kopfschmerzen auftreten k\u00f6nnen. Aufgrund aller Untersuchungsergebnisse wird ein Augendiagnostiker die Beschwerden oder die Organst\u00f6rung mittels einer geeigneten Therapie und\/oder eines individuell verordneten pflanzlichen oder hom\u00f6opathischen Medika-ments, ohne die sch\u00e4digenden Nebenwirkungen von Schmerzmitteln, zu beheben versuchen. Kein klinisches Verfahren kann so wie die Augendiagnose klare Ursachen-findung erm\u00f6glichen. Eine Organbelastung, ein Unwohlsein mit Laborbefunden im Normbereich, im Graubereich zwischen nicht richtig krank, aber nicht mehr ganz gesund, kann heute mit keiner klinischen Untersuchung aufgedeckt werden. Deshalb ist die Augendiagnose eine ausgezeichnete Erg\u00e4nzung zu klinischen Untersuchungsmethoden. Mit ihrer Hilfe ist schon vielen Menschen der Weg in eine lebenswertere Zukunft aufgezeigt worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Augendiagnose Zwischen der klinischen und der naturheilkundlichen Diagnose liegt ein schier un\u00fcberbr\u00fcckbarer Graben. Die Kliniker halten es im Grunde f\u00fcr absolut unn\u00f6tig, neben der eigenen klinischen Diagnostik einen anderen Blickwinkel in das Krankheitsgeschehen ihrer Patienten zuzulassen. Alle Untersuchungsergebnisse m\u00fcssen wissenschaftlich sein, beliebig kontrollierbar und wiederholbar. 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